Planter

Wollgrass

Sumpf-Hornklee-Pflanze

Sumpfvergissmeinnicht

Dreiblättriges Knabenkraut

Wanderer werden besonders die vielen Feuchtgebiete am Fluss bemerken.

Im Mai und Juni sind die Feuchtwiesen westlich des Pfades manchmal weiß von den seidig glänzenden Blütenhüllfäden des Wollgrases. Diese „Wolle“ wurde früher gesammelt und als Kissen- und Deckenfüllung und in der Kleiderherstellung verwendet.

Die farbenfrohe Blütenpracht überall am Pfad ist einfach herrlich.

Die 10-20 gelben Blüten der Sumpf-Hornklee-Pflanzen sitzen eng zusammen. Zieht man den unteren Teil der Pflanzen ein wenig zurück, sieht man die zusammengewachsenen Staubgefäße, die wie ein langer und gefährlicher Zahn aussehen.

Kuckucks-Lichtnelke

Sumpf-Blutauge

Die tief geschlitzten Blütenblätter der Kuckucks-Lichtnelke färben die Feuchtwiesen im Frühjahr hellrot.

Überall auf den feuchten Wiesen wächst das Sumpfvergissmeinnicht mit seinen kleinen, hellblauen Blüten. Blau ist seit jeher die Farbe der Treue. Darum schenkt man das Vergissmeinnicht gern der oder dem Liebsten.

Das Sumpf-Blutauge heißt auf Dänisch „Krähenfuss“, weil seine Blätter aussehen wie ein gespreizter Vogelfuß. Es wächst auf Feuchtwiesen und in Moorlandschaften und hat im Juli dunkelrote Blüten.

Das Kennzeichen für natürliche und vielfältige Feuchtwiesen ist das Dreiblättrige Knabenkraut. Diese Pflanze gehört zu den ersten, die verschwindet, wenn die Beweidung aufhört und Feuchtwiesen sich selbst überlassen werden. Auf Dänisch heißt das Knabenkraut „Kuckuckskraut“, weil es blüht, wenn der Kuckuck kommt. Die Pflanze wächst langsam und setzt jährlich nur einen Blütenstand – man sollte sie also nicht pflücken!