Quer durch Jütland

So kann es während der Eiszeit in Jütland an der Eisgrenze ausgesehen haben. 3D-Computermodell/Naturplan

Der Küste zu Küste-Pfad führt den Wanderer durch verschiedene Landschaften und eine abwechselungsreiche Natur. Auf dem Weg von Westen nach Osten werden flache, breite Flusstäler von schmalen Flusstälern in hügeliger Landschaft abgelöst.

Diese einzigartige Landschaft entstand in der letzten Eiszeit vor ca. 16.000 Jahren. Damals reichte die Eisgrenze bis zur Region zwischen Bække und Hovborg. Vor dem Eis lag die Tundra, wo unter anderem Mammuts lebten.

Flaches Bachtal am Unterlauf der Vejle Å

Hügelige Landschaft im Flusstal von Vejle. Foto: Ole Malling

Flache Täler

An der Eisgrenze strömten breite Schmelzwasserflüsse in Richtung Westen. Kies und Sand aus diesen Flüssen bildeten die flachen Flusstäler im Westen.

Zwischen den Flusstälern liegen die sogenannten Hügelinseln. Sie stammen aus der vorigen Eiszeit vor ca. 140.000 Jahren.

Unter der Eisdecke

In Richtung Osten schob die Eisdecke sich hin und her und es entstanden neue Hügel und Täler. Das Eis rückte vor, zog sich zurück und rückte wieder vor und hinterließ so eine hügelige Landschaft, die im Flusstal von Vejle Å sehr ausgeprägt ist.