Karte 7. Hesselho - Hovborg

Der Küste zu Küste-Phad
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Sehenswürdigkeit
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Die Wanderung beginnt an der Holme Å und führt durch den Kulturwald Baldersbæk Plantage. Danach geht es an beschaulichen Feuchtwiesen entlang bis nach Hovborg.

Sehenswürdigkeiten

1. Treherredsstenen (der Dreihardenstein)

Treherredsstenen (der Dreihardenstein)

Villa Baldersbæk

Unmittelbar am Ufer bei Baldersbæk steht ein Stein mit drei Gesichtern. Der Stein wurde 1912 von Holger Petersen an dem Ort errichtet, an dem drei Harden aufeinandertreffen. Harden sind frühere Verwaltungsbezirke. Auf dem Dreihardenstein sind drei Männer abgebildet, die für die Region und die Anpflanzungen - die heutigen "Plantagen" (Kulturwälder) - große Bedeutung gehabt haben: E.M. Dalgas blickt zur Harde von Slaugs, Gastwirt J.C. Sørensen blickt in Richtung der Harde von Skads und Oberförster I.C. Sørensen blickt zur Harde von Malt. Unter jedem der Köpfe ist angegeben, welche Anpflanzungen zu welchem Zeitpunkt in den Harden angelegt wurden. Der Stein wurde von Steinmetz Anders Bundgaard gehauen.

2. Villa Baldersbæk

Großkaufmann Holger Petersen investierte viel Geld und Energie in die Bepflanzung der Heide um Hovborg. Er schuf Interesse bei wohlhabenden Leuten aus Kopenhagen und kaufte 1891 einen verfallenen Heidehof und ca. 625 Morgen Land. Hier entstanden Baldersbæk Plantage und die prächtige Villa Baldersbæk. Die Zufahrt zur Villa ist mit einer Reihe von Sandsteinskulpturen geschmückt, die ursprünglich die Börse in Kopenhagen zierten.

3. Naturausstellung in Hovborg

Naturausstellung in Hovborg

Westlich von Hovborg liegt ein kleines Haus mit einer Ausstellung über die Gegend um Hovborg.

Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch die Geschichte der Region und erzählt von Gletschern und Ackerland, von Hausierern und E.M Dalgas, dem Offizier, der die Heide bepflanzte - und von den heutigen Einwohnern Hovborgs.

Es gibt Modelle von Pfeilen und Bögen, die veranschaulichen, wie die ersten Jäger der Gegend das Wild jagten, und von vorzeitlichen Äxten, mit denen die Wälder bei der Einführung des Ackerbaus gerodet wurden. Ein Studium der ausgestopften Vögel und Tiere, der Abdrücke von Fußspuren und der Pflanzen, Beeren und Knochen ist eine gute Übung für die anschließende Wanderung. Besonders Interessierte können in dem großen Kartenbuch blättern, das viele Auskünfte über die Region damals und heute enthält.

An der Rückwand des Hauses befindet sich ein großes Gemälde, auf dem man die Zeit in Hovborg von der letzten Eiszeit bis heute verfolgen kann. Das Wandgemälde stammt von Lars Ringgaard. Hier kann man sich vor einer Wanderung an der Holme Å schlau machen.

Die Ausstellung wird von vielen Familien, Schulen und Vereinen besucht. Auf der Grünfläche am Haus ist viel Platz zum Spielen und es sind Tische und Bänke aufgestellt.

Öffnungszeit der Ausstellung: Täglich 6.00 bis 22.00 Uhr.

Links zu Tourenfaltblättern

Kyst til Kyst Stien. Faltblatt über die Küste zu Küste-Phad