Karte 4. Varde - Karlsgårde

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Torvet i Varde

Bei Slotsbanken gelangt man auf dem Pfad in die Stadt Varde. Man sollte dem stimmungsvollen Städtchen einen kleinen Besuch abstatten, bevor es durch Kongens Kær weitergeht, wo die Varde Å im Rahmen eines Naturprojekts renaturiert worden ist. Dann geht es durch Heide- und Kulturwaldlandschaften weiter zum Wasserkraftwerk von Karlsgårde.

Sehenswürdigkeiten

1. Varde Ministadt

Varde ist eine moderne und geschäftige Handelsstadt, aber aus der Luft betrachtet sieht sie aus wie eine Ministadt, in der man wie ein Riese im Märchen auf den engen Straßen spazieren kann. In der Ministadt wird aus diesem Märchen Wirklichkeit, denn man kann in den bekannten Straßen umherwandern, in denen Häuser, die in Wirklichkeit längst verschwunden sind, Seite an Seite mit heute noch vorhandenen Häusern stehen. Die Gebäude wurden im Größenverhältnis 1:10 nach Rekonstruktionszeichnungen gebaut. Diese wurden auf der Grundlage von alten Originalzeichnungen, Fotos und Auskünften von zum Beispiel Taxatoren in Verbindung mit Bränden – die unter anderem die Zahl der Tür- und Fensterfächer sowie Beschreibungen der Dachbekleidung enthalten – angefertigt. Derzeit stehen in der Ministadt ca. 300 Häuser, und jedes Jahr kommen neue hinzu. Nach und nach müssen an einigen der ältesten Gebäuden Wartungsarbeiten durchgeführt werden.
Erfahren Sie mehr unter www.visitminibyen.dk.

2. Schloss Vardehus

Vardehus Slotsbanke – die Schlossanhöhe von Vardehus – ist der Rest einer Königsburg aus dem Mittelalter. Sie befindet sich an einer ehemaligen Furt, um die herum die Stadt entstanden ist. Vardehus war ursprünglich ein gewöhnlicher Hof im Besitz des Königs. In den unruhigen Zeiten um das Jahr 1300 wurde für ihn ein neuer Standort auf einem kleinen Holm in der Varde Å südlich der Stadt gefunden und er wurde für Verteidigungszwecke befestigt. Im 15. Jahrhundert gab es oft Streitigkeiten zwischen dem Lehnsherrn und den örtlichen Bauern. Der Streit ekalierte 1439, als die Bauern die Burg stürmten und zerstörten. Der Reichsrat reagierte, indem er die Stadt Varde niederbrennen ließ. Vardehus wurde nie wieder aufgebaut. In neuerer Zeit hat man das Fundament eines Gebäudes von ca. 7 x 18 Metern freigelegt. Es kann das Wohnhaus des Lehnsherrn gewesen sein.

3. Treiberweg

Wanderer können dem „Treiberweg“ durch das westliche Jütland vom Limfjord bis nach Leck in Südschleswig folgen. Die Wanderroute folgt alten Handelsstraßen und sie erzählt die Geschichte von Handelsleuten und ihren Waren, von Gasthäusern, Übernachtungsmöglichkeiten und Schmugglern, aber auch von der Landschaft, die die Lebensgrundlage für die Bevölkerung war.
Erfahren Sie mehr unter www.northseatrail.org.

4. Äcker und Grab bei Skonager

Auf der Heide befinden sich Überbleibsel von den Äckern der Eisenzeit: Ein Netzwerk niedriger Wälle umschließt einige der am besten erhaltenen vorzeitlichen Äcker in Dänemark. Diese Wälle – sogenannte Deichwälle – grenzen die stets ebenen Äcker voneinander ab und stammen aus der ersten Hälfte der Eisenzeit (ca. 500 v. Chr. bis 200 nach Chr.). Die Wälle wurden nach und nach angelegt und bestehen teils aus Erde und Steinen, die im Zuge der Urbarmachung herangeschleppt wurden, teils aus Flugerde. Mitten auf der Heide liegt ein niedriges Hünengrab. Es wurde nie ausgegraben, aber Größe und Lage deuten darauf hin, dass es aus der Bauernsteinzeit (Einzelgräberkultur 2800 bis 2400 vor Chr.) stammt. Die Heide liegt am Rande von Varde Bakkeø mit einer herrlichen Aussicht auf das Flusstal von Vejle.

5. Das Wasserkraftwerk von Karlsgårde

Das Wasserkraftwerk von Karlsgårde

Dänemarks zweitgrößtes Wasserkraftwerk liegt am See von Karlsgårde. Es wurde 1921 gebaut und ist heute noch in Betrieb. Im Zuge der Renaturierung der Varde Å soll die Stromproduktion jedoch eingestellt und das Werk als Museum betrieben werden. Schon heute beherbergt das Werk eine Ausstellung zum Thema Stromproduktion und Natur.

Links zu Tourenfaltblättern

Kyst til Kyst Stien. Faltblatt über die Küste zu Küste-Phad

Drivvejen. Faltblatt über den Treiberweg.